Das war 2016 - ein Rückblick

Sebastian Kurz als Vorsitzender, Bettina Rausch, Elisabeth Köstinger und Harald Mahrer als seine Stellvertreter – so setzt sich seit Herbst 2015 unser neues Präsidium zusammen. Und dieses Präsidium gab eine klare Marschrichtung für die Politischen Akademie aus: „Politik neu Denken“. Dieser Anspruch hat uns in unseren zahlreichen Aus- und Weiterbildungsangeboten, Diskussionen und internationalen Aktivitäten begleitet.

Internationale Aktivitäten

„Politik neu Denken“ bedeutetet für uns dabei unter anderem, über die Grenzen hinaus zu schauen. Erstmals veranstalteten wir zwei Diskussionsabende in Brüssel, bei denen wir rund 200 Personen begrüßen durften. Auch in Wien beschäftigten wir uns intensiv mit der Zukunft Europas. Bei der mittlerweile traditionellen Europamartinee Anfang Mai stellten wir uns die Frage, wieviel EU ein zukunftsfähiges Europa benötigt. Weiters findet jährlich die Europäische Senioren-Akademie mit etwa 80 Vertreter von Senioren-Organisationen aus nahezu allen Ländern Europas an der Politischen Akademie statt. Mit zahlreichen Veranstaltungen tourten wir auch durch Österreich. Unsere „Executive Academy“ machte in Alpbach Station. Im Rahmen der Zukunftswerkstätten „Sozialstaat neu denken“ diskutierten wir mit vielen Menschen in Graz, Wieselburg und Salzburg.

Schwerpunkte im Bereich "Think Tank"

„Politik neu Denken“ heißt für uns auch, über den tagespolitischen Tellerrand hinaus zu sehen. 2016 taten wir dies intensiv in zwei Bereichen: der Digitalisierung und dem Sozialstaat. Bei den „Digitale Lebenswelten“ beschäftigten wir uns mit den Herausforderungen der Digitalisierung und Automatisierung für unsere Gesellschaft. Was bedeutet Digitalisierung für den Wirtschaftsstandort? Welche Herausforderungen bringt die Automatisierung auf unsere Arbeitswelt? Über welche Kompetenzen müssen unserer Kinder verfügen, um künftig im Berufsleben erfolgreich zu sein? Diesen Fragen sind wir mit zahlreichen Interessierten und wichtigen Expertinnen und Experten nachgegangen. Am 15. Juni 2016 haben wir in der „Albert Hall“ in der Josefstadt stolz unseren „#innovationsbericht_digital“ präsentiert, der die Ergebnisse alles Diskussionen zusammenfasst.

In der zweiten Jahreshälfte befassten wir uns sehr ausführlich mit dem Sozialstaat der Zukunft. Denn auch der Sozialstaat steht vor großen Herausforderungen, sei es durch die demografischen Entwicklungen, eine Veränderung unseres Familienlebens oder einer zunehmenden dauerhaften Abhängigkeit von Sozialleistungen. Auch da bezogen wir zahlreiche Interessierte und Expertinnen und Experten in den Diskussionsprozess mit ein. Viele Veranstaltungen begleiten dieses Prozesse. Unter anderem diskutierte der ehemalige deutsche Vizekanzler Philipp Rösler mit uns die Zukunft des (europäischen) Sozialstaates. Am 30. Jänner 2017 präsentieren wir unseren „#innovationsbericht_sozial“ in der Ovalhalle im Museumsquartier in Wien – zugleich Startschuss für unser drittes Schwerpunktthema, bei dem wir uns mit der Zukunft des Wirtschaftsstandortes Österreich auseinandersetzen.

Aus- und Weiterbildung

Wer „Politik neu Denken“ will, muss auch jene miteinbeziehen, die von den Entscheidungen der Zukunft unmittelbar betroffen sind: Junge Menschen. Auch 2016 durften wir in zahlreichen Formaten, etwa der Trainerausbildung, der Executive Academy oder in zahlreichen Mentorungprogrammen junge Menschen begleiten, uns mit ihnen austauschen und ihre Anregungen in unsere Arbeit miteinfließen lassen.

Vieles, was wir uns für dieses Jahr vorgenommen haben, konnten wir umsetzen. Dies war nur durch die tatkräftige Mithilfe von Menschen im Umfeld der Politischen Akademie möglich - durch das gemeinsame Nachdenken, Diskutieren, Wiedersprechen, Interessieren, Weiterbilden und vieles mehr. In mehr als 200 Veranstaltungen haben sich rund 12.000 Menschen engagiert. VIELEN DANK!

Wir freuen uns mit ihnen auf ein ebenso spannendes und abwechslungsreiches 2017.

Ihr Team der Politischen Akademie!