ExpertenKreis beginnt mit der Arbeit an „Digitalen Lebenswelten“

Am 18. Februar nahm unser Expertenkreis unter dem Leiter Mic Hirschbrich die Arbeit auf. Rund 15 hochrangige Expertinnen aus der Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung nutzen die Gelegenheit, StS Harald Mahrer und NR Eva-Maria Himmelbauer ihre „digitalen Zukunftsperspektiven“ darzulegen. Eine zentrale Herausforderung ist dabei die Zukunft der Bildung. Der Vorstand des Arbeitsmarktservices Johannes Kopf forderte etwa die gezielte Förderung der „kreativen Neugierde“ in unseren Schulen. Auch der Geschäftsführer des Verbandes der Österreichischen Zeitungen, Gerald Grünberger verwies darauf, dass in Zukunft die Vermittlung von Medien- und Wissenskompetenzen große Bedeutung zukommen werde.

Österreich als Europäisches Silicon Valley?

Ein weiterer Brennpunkt der Diskussion war die Frage: Wie schaffen wir es, Österreich als digitalen Wirtschaftsstandort, ein europäisches „Silicon Valley“ zu etablieren. Die Politik müsse dabei Rahmenbedingungen schaffen, die Innovation ermögliche, nicht bürokratische Hindernisse, die diese verhindern. „Nur der wissensbasierte Standort erhöht die Chance auf Wachstum“, so Landesrat Michael Strugl. In diesem Bereich muss Österreich investieren.  Eine weitere Spannende Diskussion entzündete sich noch an der Frage: Welche Legislative braucht die Digitalisierung. Wolfgang Zankl vom Institut für Zivilrecht Universität stellte hier da Konzept des „Soft Law“ vor. Im Gegensatz zum Hard Law, der Gesetzgebund und –durchsetzung, wie wir sie heute kennen, besteht das „Soft Law“ aus Absichtserklärungen, Leitlinien und nicht verbindlichen Übereinkünften. Deren Einhaltung gewährt die digitale Community.

StS Harald Mahrer, Expertenkreisleiter Mic Hirschbrich und Dietmar Halper zeigten sich jedenfalls von der Arbeit des ExpertenKreises begeistert.

 

Sämtliche Ideen und Thesen des ExpertenKreises wurden am 27. Februar bei der Zukunftswerkstatt „Digitale Lebenswelten“ von einer interessierten Öffentlichkeit diskutiert, analysiert und ergänzt.

Hier geht’s zu den Mitgliedern des Expertenkreises.