Sebastian Kurz präsentiert Innovationsbericht!

Am 15. Juni hat der Vorsitzende der Politischen Akademie Sebastian Kurz den Innovationsbericht_digital präsentiert. Rund 200 Gäste aus Wirtschaft, Forschung, Kultur und Politik sind der Einladung der Politischen Akademie gefolgt und waren Zeugen dieses nächsten Meilensteins am Weg zu einem Erfolgreichen Umgang mit den Herausforderungen der Digitalisierung.

„In anderen Ländern gibt es mehr Lust auf Innovation. Diesen Hunger auf Erfolg brauchen wir auch in Österreich.“ Mit diesen Worten hat Sebastian Kurz den Abend eröffnet. Der Innovationsbericht_digital liefert einige konkrete Maßnahmen in den Bereichen Standortpolitik, Arbeitsmarkt, Ethik und Recht sowie Initiativen mit Gemeinden. „Das Team rund um den Chef des Expertenkreises Mic Hirschbrich hat in den letzten sechs Monaten intensiv an Vorschlägen gearbeitet, wie wir Österreich bei der Digitalisierung nach vorne bringen können“, so Kurz. Die Forderung, Programmieren als zweite lebende Fremdsprache in den Schulen zu etablieren ist nur eine von vielen Anregungen, um Österreich fit für die Digitalisierung zu machen.

Neuer Gründergeist gefragt

Florian Gschwandtner, Gründer der erfolgreichen App runtastic, hat in seiner Keynote ebenfalls die Auswirkungen der digitalen Revolution auf den Wirtschaftsstandort thematisiert. „Durch die Digitalisierung hat jeder Zugang zu Wissen. Und das ist etwas Gutes! Wir dürfen uns aber in Europa nicht ausruhen auf dem, was wir haben. Wir müssen lernen, mehr über den Tellerrand zu blicken."

Quantensprung für digitale Gemeinden

In der abschließenden Runde griffen die Vertreter des Expertenkreises inhaltliche Aspekte des #innovationsbericht_digital auf. Johannes Kopf, Mitglied des Vorstandes des Arbeitsmarktservice Österreich (AMS), und Wolfgang Zankl vom Institut für Zivilrecht der Universität Wien, diskutierten mögliche Auswirkungen der Digitalisierung auf Arbeitsmarkt, Bildung und unser Rechtssystem. Eva-Maria Kirschsieper stellte die Erfolgsfaktoren der Start-Up Szene Berlin vor. Dazu gehört, neben der Attraktivität der Stadt, auch eine vernünftige Kultur des Scheiterns. Mic Hirschbrich, Gründer von updatemi und Leiter des Expertenkreises, stellte zwei konkrete Maßnahmen aus dem Bericht vor.  Zum einen präsentierte er die Idee einer Lernplattform, bei der jeder Bürger sein digitales Bildungskonto verwalten, sich mit Inhalten auseinandersetzen und Fortschritte dokumentieren kann. Zum anderen plädierte er für eine Zertifizierung zur „Digitalen Gemeinde“. Mit diesem Zertifikat würde der „Digitalisierungsgrad“ von Gemeinden sichtbar gemacht werden.

Den der #innovationsbericht_digital ist hier einzusehen, Impressionen der Präsentation finden Sie hier.